Budgets zeigen dir, ob du deinen Plan einhältst. Einblicke zeigen dir, wie der Plan aussehen sollte. Auf dieser Seite erkundest du dein Geld über jeden beliebigen Zeitraum – filtern, aufschlüsseln und buchstäblich zusehen, wie es von den Einnahmen zu den Ausgaben und in die Ersparnisse fließt. Dieser Guide erklärt alles auf der Seite: die Kennzahlen oben, die Ansicht „Fluss“ (Sankey), die Cashflow-Ansicht mit Prognose und die Aufschlüsselungen nach Kategorie, Händler, Konto und Tag.
Die vier Zahlen ganz oben
Egal, welchen Zeitraum und welche Filter du wählst – vier Summen aktualisieren sich sofort:
Gesamteinnahmen sind alle Euro, die im Zeitraum hereingekommen sind; Gesamtausgaben alle ausgegebenen Euro; Netto gespart ist die Differenz; und die Sparquote ist der gesparte Betrag als Anteil an den Einnahmen – die nützlichste einzelne Zahl der privaten Finanzen. Eine Sparquote von 16 % heißt: Von je 100 €, die du verdient hast, sind 16 € bei dir geblieben.
Zeitraum wählen, dann filtern
Die Zeitraumauswahl (oben rechts) steht standardmäßig auf Letzte 12 Monate, nimmt aber jeden Zeitraum an – einen Monat, ein Quartal, einen eigenen Zeitraum. Darunter grenzen vier Filter das Bild ein:
- Konto – nur dein Gemeinschaftskonto oder nur die Karte, die du in den Griff bekommen willst.
- Kategorie – eine einzelne Kategorie, z. B. Lebensmittel, um sie isoliert zu analysieren.
- Tag – alles, was du getaggt hast: ein Urlaub, eine Renovierung, ein Nebenprojekt.
- Art – Einnahmen, Ausgaben oder alles.
Filter lassen sich kombinieren. „Lebensmittel, auf dem Gemeinschaftskonto, letzte 6 Monate“ sind drei Klicks – und jedes Diagramm und jede Liste auf der Seite passt sich sofort an.
Fluss: die Sankey-Ansicht, wohin dein Geld geht
Die Ansicht Fluss ist das Markenzeichen von Talvo: ein Sankey-Diagramm, das links deine Einnahmequellen zeigt – Gehalt, freiberufliche Arbeit, Geschenke, Rückerstattungen –, die zu einem Einnahmenstrom zusammenfließen und sich dann nach rechts in jede Ausgabenkategorie auffächern, mit einem Strom, der in Gespart / übrig mündet. Die Breite jedes Bands entspricht dem Betrag – du liest das Diagramm nicht, du siehst es.
Die Fluss-Ansicht (ein Sankey-Diagramm): jeder Euro, der links hereinkam, jede Kategorie, über die er rechts hinausging – und der grüne Strom, der nie gegangen ist: deine Ersparnisse.
Was die Fluss-Ansicht offensichtlich macht, das eine Tabelle nie zeigen würde:
- Wie dominant das Wohnen wirklich ist. Miete & Hypothek mit 44,6 % der Ausgaben ist keine Zahl mehr, sondern fast das halbe Bild.
- Ob dein Sparstrom breit oder schmal ist – und wie er sich im Vergleich zu Kategorien schlägt, an die du kaum denkst.
- Wie abhängig du von einer einzigen Einnahmequelle bist. Wenn dein Gehalt 93,6 % der Einnahmen ausmacht, siehst du genau, wie groß die freiberufliche Arbeit werden müsste, um ins Gewicht zu fallen.
Cashflow: Monate als Balken, die Zukunft als gestrichelte Linie
Wechsle zu Cashflow, und dieselben Daten werden zur Zeitleiste: grüne Balken für Einnahmen und rote Balken für Ausgaben pro Monat (oder Quartal oder Jahr), eine schwarze Netto-Linie mittendurch und eine gestrichelte Prognose, die über heute hinausreicht – Talvos Hochrechnung, wo der aktuelle und der nächste Monat auf Basis deiner Muster landen werden.
Der August sieht alarmierend aus – bis du merkst, dass erst Tag 5 ist. Die gestrichelte Prognoselinie zeigt, wohin der Monat tatsächlich steuert.
Nutze „Monatlich“ für die nahe Zukunft, „Quartalsweise“, um saisonale Muster zu sehen (Dezember kommt jedes Jahr), und „Jährlich“ für die einzige Frage, die langfristig zählt: Wird der Abstand zwischen grünen und roten Balken größer?
Aufschlüsselungen: Kategorie, Händler, Konto, Tag
Unter dem Diagramm listet eine sortierte Aufschlüsselung genau auf, wohin das Geld gegangen ist – umschaltbar zwischen Kategorie, Händler, Konto und Tag, für Ausgaben oder Einnahmen, mit einem Suchfeld, um alles sofort zu finden.
Der eigentliche Trick ist die Kombination aus Filter und Aufschlüsselung. Filtere auf Lebensmittel, stelle die Aufschlüsselung auf Händler, und aus den abstrakten „2.045 € für Lebensmittel“ wird etwas Konkretes:
Sechs Supermärkte. Die Besuche im Späti für fast 200 €/Jahr sind genau die Art Detail, die ein Lebensmittelbudget still und leise verändert.
Drei Fragen, die die Einblicke in unter einer Minute beantworten
- 1„Kann ich es mir wirklich leisten, mehr zu sparen?“ – Prüfe deine Sparquote über 12 Monate und suche dann in der Fluss-Ansicht den breitesten nicht lebensnotwendigen Strom. Das ist deine Antwort, mit einer Zahl dazu.
- 2„Was hat der Urlaub wirklich gekostet?“ – Tagge die Transaktionen der Reise, filtere nach dem Tag und lies die Gesamtausgaben ab. Flüge, Essen, das Museum: eine Zahl.
- 3„Warum war der Mai so teuer?“ – Stelle den Zeitraum auf Mai, sortiere die Aufschlüsselung nach Kategorie, und der Übeltäter steht ganz oben in der Liste.
Die Einblicke zeigen dir die Wahrheit; Budgets machen daraus einen Plan. Und weil jedes Diagramm nur so gut ist wie seine Kategorien, sorge dafür, dass deine zu deinem Leben passen: Kategorien in Talvo verwalten.